36 Meter hohes Gerüst

36 Meter hohes Gerüst vom Gerüstbauer aufgebaut

Der Gerüstbauer hat auch mehrere Aufgabengebiete

Überall dort, wo auf dem Bau in die Höhe gebaut wird, werden auch Baugerüste benötigt, denn viele Arbeiten können ohne Gerüst gar nicht ausgeführt werden. Außerdem dienen Gerüste auch der Sicherheit von Maurern und anderen Handwerkern. Gerüstbauer suchen die erforderlichen Gerüstteile aus, verladen sie und transportieren sie zur Baustelle, bevor sie die Fassaden von Häusern, Kirchen oder anderen Bauwerke mit Arbeits- und Schutzgerüsten einrüsten.

 

Gerüstbauer befinden sich oft hoch über der Erde und manches Mal sogar in schwindelnder Höhe. Bei ihrer Arbeit spielt der Aspekt der Sicherheit stets eine bedeutende Rolle. Vor dem Aufbau eines Gerüstes ist daher der Untergrund entsprechend vorzubereiten, um ein Absacken oder Wegrutschen zu verhindern. Die Baustelle ist einzurichten und abzusichern, bevor die Arbeits- und Schutzgerüste aus Stahlrohren, Kupplungsverbindungen, Leitern oder Modulsystemen zusammengebaut und verschraubt oder ineinander gesteckt werden. Für die Stabilität der Gerüste sind diese auszusteifen und mit tragenden Bauteilen zu verbinden. Freistehende Gerüste sind entsprechend den statischen Berechnungen entsprechend zu verankern. Seilwinden werden gesichert am Gerüst angebaut. Ebenso ist die Pflege und Wartung von Gerüsten sowie deren Abbau und Abtransport die Aufgabe von Gerüstbauern. Die Alternative zum Gerüst ist eine ausfahrbare Hebebühne.


Gerüstbauer arbeiten meist in Handwerks- und Industriebetrieben des Baugewerbes, also bei Gerüstbaufirmen, in Brücken- und

Seilwinde am Gerüst

Seilwinde am Gerüst

Tunnelbauunternehmen oder in Ausbaufirmen. Daneben werden sie auch in Fassaden- und Glasreinigungsunternehmen, im Montageunternehmen und in Zelt- und Bühnenbauunternehmen beschäftigt. Auf den Baustellen sind sie meist im Freien tätig, es gibt aber auch Gerüste, die im Gebäudeinneren errichtet werden. Dies kann in Kirchen oder anderen Gebäuden der Fall sein, wo Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Zudem können in Veranstaltungshallen Gerüste aufzubauen sein, wenn dort Beleuchtungskörper, Bühnendekorationen oder andere Installationen befestigt werden sollen.

 

Bei ihrer Arbeit müssen Gerüstbauer Umsicht und Sorgfalt walten lassen. Die häufig wechselnden Einsatzorte erfordern darüber hinaus Flexibilität.

Hebebühne

Die Alternative zum Baugerüst ist eine ausfahrbare Hebebühne

Fertigkeiten in den Bereichen Technik und Werken sind von Vorteil, darüber hinaus sollten mathematische Kenntnisse vorhanden sein. Für die Ausbildung, die drei Jahre dauert, ist kein besonderer Schulabschluss vorgeschrieben, es werden jedoch am häufigsten Bewerber mit Hauptschulabschluss angenommen.

 

 

Die Ausbildung als Gerüstbauer

Die Ausbildungsvergütung beträgt etwa zwischen 520 Euro (im ersten Lehrjahr) und 1.200 Euro (im dritten Lehrjahr) brutto. Nach der Ausbildung und einigen Jahren beruflicher Praxis kommt eine Weiterbildung zum Gerüstbaumeister in Frage, nach der man Führungsaufgaben im Betrieb übernehmen kann oder seine eigene Firma gründen kann. Außerdem bietet sich mit der erforderlichen Hochschulgangsberechtigung ein Studium zum Bauingenieur an.

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  • Thomas Fieber

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